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Ich hasse diesen verdammten Körper!

ICH HASSE IHN!!!

24.3.08 10:02


Life could make so happy

Ich komme eben vom Ausgang nach Hause. War mit drei Freundinnen in nem Club, wo Livebands und so gepsielt haben, und drei Typen waren dann auch noch dabei. Es war so lustig. Ich glaube, ich habe selten so gelacht wie heute Abend. Teils zwar etwas unsicher, aber trotzdem habe ich alles sehr genossen.

Wenn ich mir das so überlege, könnte das Leben so schön sein. Ich könnte es richtig geniessen, müsste nicht immer nur an die schlechten Seiten denken, wie ich es jetzt tu. Mein jetziges Leben besteht nur aus Schule, und ich kann nichts dagegen tun. Noch eineinhalb Jahre. Aber alles zusammen, Freundinnen, Party machen, glücklich sein, das wäre alles so toll, könnte ich das regelmässig machen. Leider fehlen mir dazu die finanziellen Mittel. Wenn ich daran denke, was ich aus meinem Leben mache - nämlich nichts -, kommen mir fast die Tränen. Ich muss anfangen, zu leben. Aber wie?

19.3.08 23:17


Konfusion

Es fällt mir schwer, alles in Worte zu fassen, was mir durch den Kopf geht. Es ist so viel zugleich, zu viel, um je alles niederschreiben zu können.

Schon den ganzen Tag habe ich Kopfschmerzen. Ich fühle mich, als würde alles jeden Moment bersten, teils habe ich heute nur noch verschwommen gesehen. Nun muss ich aufpassen, dass ich nicht beginne, zu übertreiben. Ich tu das schliesslich für niemanden ausser für mich selbst - oder?

Ich hätte noch so viel zu tun. Englischlektüre weiterlesen und kommentieren, Hausaufgaben auf morgen hab ich auch nicht gemacht. Muss aber morgen zur Schule, damit ich abends ans Konzert kann. Ich bin froh, dass bald Ostern sind, dann kann ich mir vielleicht mal ein paar Gedanken zur Maturarbeit machen, klare Gedanken, versteht sich. Im Moment ist alles nur verschwommen, wie im Nebel, und ich kann nicht danach greifen.
Ich habe mir heute zwei Bücher aus der Altstadtbuchhandlung geholt. No Exit von Daniel Grey Marshall und Brave New World von Aldous Huxley. Letzteres ist auf englisch. Ich finde, ich muss wieder anfangen, zu lesen, auch neben der Schule. Bisher war meine Ausrede immer, dass ich in der Schule schon so viel lese. Aber so vergeht mir langsam die Freude daran. Ich brauche wieder einen Ansporn, die Worte in meinen Kopf und sich entfalten zu lassen. Dann kommt vielleicht auch wieder mehr die Lust auf Schreiben, besonders Roleplay. Und wenn nicht... Muss ich das wohl wirklich aufgeben. Ich weiss nicht genau, was ich tun werde. Das weiss ich allgemein nicht, aber... Ja, was aber?

Ich merke gerade, wie schwer es mir fällt, mich zu öffnen, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu schreiben. Oft packe ich einen kleinen Schwindel dazu, um das Erzählte auszuschmücken oder spannender zu machen. Ich weiss nicht, warum ich das tue, es passiert einfach. Und manchmal bastle ich mir im Kopf zuerst den Satz zusammen, den ich hier hinein schreibe, will ihn besonders wirken lassen, will, dass man Mitleid mit mir hat? "Nun muss ich, bevor die Kopfschmerzen wieder schlimmer werden, an Englisch sitzen, damit ich nicht wieder bis in die Nacht am Schreibtisch sitze. Ich bin so fertig." Das hätte ich jetzt so gerne geschrieben. Und da merke ich, für wen? Wer würde sich auf mich achten? Wer würde mir einen Kommentar ins Blog schreiben und sagen, dass alles wieder besser würde? Die Antwort ist, niemand würde es. Aus meinem Freundeskreis will ich niemanden belasten, möchte keinem meine Gedanken mitteilen. Man fragt mich inzwischen oft, was denn los sei, offenbar schaffe ich es nicht mehr, so zu tun, als ginge es mir gut. Ich sage dann immer, ich wüsste es nicht.
Also schreibe ich einfach alles hierhin, wie in ein Tagebuch, in der kleinen Hoffnung, es würde helfen. Irgendwie ist das so verdammt armselig.

18.3.08 21:20


Bleed for me

Vielleicht erwarte ich zu viel von diesem Blog. Soeben habe ich mich entschieden, noch einmal zu schreiben, bevor ich mich an Physik wage (und das hätte ich auch bitter nötig). Womöglich glaube ich irgendwo, dass es mir hilft, alles aufzuschreiben. Sicher, das ist nicht falsch. Es bringt Ordnung und ein Stück weit innere Ruhe. Aber trotzdem darf ich nicht erwarten, dass sich so alles von selbst ergibt. Probleme lösen sich nicht einfach, indem man über sie schreibt. Trotzdem ist es ein Versuch wert.

Ich weiss auch gar nicht so recht, worüber ich schreiben soll. Worüber denke ich nach? Über nichts. Leere im Kopf.

Gestern habe ich nun doch noch einen Beitrag mit Noesis, meinem Lieblings-Roleplaychara, hingekriegt. Er ist glaub ich sogar recht gut geworden. Viel Geschreibe um nichts, aber das mag irgendwie jeder.

Der Tag begann schon morgens super: Nachdem ich 20 min früher aufgestanden bin, um Haare nochmal in Form zu bringen, bin ich dann irgendwann nach Frühstück und allem nach draussen. 10 Sekunden später hat es begonnen zu regnen und winden wie verrückt. Und kaum habe ich mich unter eine Bushaltestelle retten können, hat es aufgehört, und die Sonne kam sogar. Irgendjemand muss es auf mich abgesehen haben. Mein Tag war d ann völlig im Eimer, als Simona vom HIM-Konzert gestern geschwärmt hat, an dem ich nicht  dabei sein konnte. Irgendwie wollte jeder sein Ticket behalten. Sind doch alles Egoisten.

Auf dem Nachhauseweg im Bus hab ich mir überlegt, was ich zuhause alles machen muss. Hausaufgaben, lernen, Gitarre üben. Als allererstes ritzen. Damals fragte ich mich, warum ich genau den Gedanken als erstes hatte. Jetzt frage ich mich, warum ich es nicht getan habe, und vor allem, ob ich es im Laufe des Abends noch tue. Physik lernen kein kein sonderlich grosser Erfolg, das sehe ich jetzt schon kommen. Aber wer weiss...
Wer weiss.

11.3.08 18:50


6 Schnitte für nichts

Wo ist der Sinn darin, dass ich jetzt zur Scherbe gegriffen habe? Was hat es mir gebracht? So lang hab ich es jetzt ohne geschafft. Und jetzt fühle ich mich sogar noch dreckiger als vorher. Weil ich weiss, dass ich immer noch nicht ohne kann. Sehe hier alles nur noch in Grautönen. Da frage ich mich, wie sonst schaffe ich es, Farbe in mein tristes Leben zu bringen? Und sei es nur das tropfende, satte Rot, das eben das Waschbecken hinunterfloss. Es war Farbe. Es war ein Aufatmen.

Es ist schön, dass ich endlich ehrlich zu mir selbst sein kann. Dieses Blog, diese quasi ebenso sinnlosen Texte zu schreiben, fiel mir früher schwerer. Viele meiner virtuellen Freunde (und eine meiner besten Freundinnen, wer weiss, vielleicht sogar die beste...?) kannten meinen alten Blog, und lasen auch regelmässig darin. Wer weiss, vielleicht schrieb ich dort nur meine Gedanken nieder, damit alle wissen, wie es mir geht. Vielleicht, weil ich so krankhaft auf Aufmerksamkeit aus bin. Tröstet mich, es geht mir schlechter als keinem anderen der Welt. Vor ein paar Tagen habe ich mich sogar dabei erwischt, wie ich eine Freundin davon überzeugen wollte, sie sei nicht an einem Burn-Out-Syndrom erkrankt. Im Hinterkopf nur das Eine, sie darf das nicht haben, weil ich das schon habe. Haben will, sogar. Depressionen am besten auch gleich. Und ich muss die einige sein, die das hat, sonst ist es nichts Besonderes mehr.
Diese Gedanken machen mir Angst, Angst vor mir selbst.
Und leider hab ich selbst da zu Übertreibungen geneigt. Inzwischen weiss ich nicht einmal mehr, wann ich mich genau geschnitten habe, weil das in fast jeden Beitrag steht und es (glücklicherweise? Traurigerweise?) längst nicht immer so war. Habe ich es sogar geschafft, mich selbst zu belügen? Versuche ich es selbst jetzt noch? Ist es traurig, dass ich mir diese Frage nicht beantworten kann, weil ich Realität von Fantasie (Wunsch...?) nicht mehr unterscheiden kann? Was ist mit mir los, bin ich ein Hypochonder, depressiv, kurz vor der Einweisung? BILDE ICH MIR DAS ALLES NUR EIN?
Jedenfalls soll sich das alles bei diesem Blog hier ändern... Niemand meiner Freunde wird ihn je zu lesen bekommen, real oder virtuell macht keinen Unterschied. Die Gefahr, dass jemand zufällig darauf stossen könnte, ist so extrem klein.
Ich muss aufhören, in dieser Lügenwelt zu leben. Sie existiert nicht, wird es nie tun.

Heute hatten Simona und ich Gespräche mit diversen Lehrern. Zwei Zustimmungen haben wir Gott sei dank erhalten, das ist immerhin ein Anfang. Natürlich nicht die, die ich wollte, aber wieso sollte sich dieser Wunsch auch erfüllen.

Mal sehen, vielleicht schreibe ich noch mit einem Roleplay-Chara oder gehe direkt ins Bett. Morgen nur ein weiterer Tag, ohne Sinn, Freude und Farbe.

10.3.08 21:45


Foolish Games

In jedem Leben gibt es Höhepunkte und Tiefpunkte. Eine einzige Achterbahn, so könnte man es sehen. Doch einen solchen Tiefpunkt wie heute habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Meine Latein-Lehrerin darf mich nun definitiv nicht in meiner Maturarbeit unterstützen. Dabei ist sie meine Lieblingslehrerin, habe so einen guten Draht zu ihr. Die nächste Wahl war Geschichtslehrerin; mit ihr könnten Simona und ich nämlich unser Projekt "Schönheitswahn" super durchführen. Heute habe ich sie gefragt. Da gestand sie mir, sie hätte selbst erst heute erfahren, dass sie nach den Sommerferien gehen müsse. Ich liebe diese Frau; sie ist noch relativ neu an der Schule, erst ein halbes Jahr hier, macht aber ihre Sache so gut. Sie ist noch relativ jung, versteht unsere Denkweise und redet zu uns als seien wir tatsächlich menschliche Wesen. Sie weiss, wie sie uns aufbaut und auch obenhalten kann. Und genau sie muss gehen. Das Leben ist einfach nicht fair.

Ich bin so müde. Ich glaube, ich lege mich nachher ins Bett.

Dieses Wochenende wird wieder viel los sein, was die Schule betrifft. Hausaufgaben erledigen, Präsentation schreiben, mit Simona treffen und für Maturarbeit weitergrübeln, viel viel lernen um nichts.

Gedanken um einen Suizidversuch drängen sich wieder in den Vordergrund. Gezieltes Überleben... Wenn es nicht klappt, bin ich halt weg. Davon mitbekommen würde ich ohnehin nichts mehr. An den Himmel glaube ich nicht, Wiedergeburt WILL ich nicht glauben. Ein Leben allein ist schon zu viel. Ewiger Schlaf wäre wohl das Schönste, ohne Träume und nichts. Einfach nur daliegen und diese Stille im Kopf haben.

7.3.08 18:50


Filmriss

Einzelne Bruchstücke sind das, was mir von gestern Abend geblieben ist. Und die sind einfach nur traurig. Mit Simona, Daria, Sarah, Darias Freund und zwei Freunde von ihm bin ich in eine Bar gegangen. Wir haben gefeiert, dass wir das vergangene Semester alle überstanden haben. Nach einem Sex On The Beach und ein paar Schlücken Bier ist Simona dann kurz zur Tankstelle und kam mit einer Flasche 40%igem Vodka zurück. Nur schon wenn ich das Wort schreibe, wird mir wieder übel. Jedenfalls hab ich es damit auf den Tiefpunkt des Abends gebracht. Erinnern kann ich mich an kaum etwas, aber die Szenen über der Kloschüssel und im Auto (der eine Kumpel hat mich zu Simona gefahren) sind mir geblieben. Total lieb, dass gleich alle Jungs ihre Jacken über mich gelegt haben. Dann war ich aber auch schon weg. Ein Glück weiss ich nicht mehr, dass man mich zu fünft aus der Bar getragen hat - das hat mir Simona dann heute morgen schonend versucht, zu erklären. Und wie mich 2 Jungs und 2 Mädels versuchen, eine Treppe hinaufzubuxieren, will ich auch nicht wissen. Vor allem weil mein einziger Gedanke war, zu schlafen. Ich könnte mich in Grund und Boden schämen. Das Schlimmste allerdings war der Heulanfall auf der Toilette (bzw. um es genau zu nehmen, VOR der Toilette). Ich weiss bis jetzt nicht warum, aber ich muss irgendwas von der Schule und von Fabian geredet haben, das hat Daria dann nämlich Simona so erklärt. Dass ich das gesagt habe, weiss ich aber auch nicht mehr. Ich wollte einfach nur noch sterben. Mir gings noch nie so dreckig.

Irgendwie war ich auch am Abend zuvor nicht wirklich fit. War ja Nightwish-Konzert, eigentlich voll genial, auch die Vorband hat mir gefallen. Pascal hat da sogar seinen Arm um mich gelegt, ich habe seine Hand genommen. Das war total schön. Irgendwie komisch, dass wir nie grössere Interesse aneinander zeigten, bei jedem Treffen hat es ab und an gefunkt. Verliebt bin ich nicht, mein Gott, bitte. Ich will keine Beziehung mehr. Ich brauche Freiheit, kann und will mich an nichts binden. Aber das Gefühl von Geborgenheit habe ich schon sehr genossen. Den Rest des Konzerts über habe ich mich eigentlich nicht gross gerührt, geklatscht und geschrien natürlich, aber nur bei Nemo rumgejumpt. Muskelkater habe ich jetzt jedenfalls trotzdem. (Muskel-)Kater. Haha. Trotzdem war es alles in allem ein sehr schöner Abend. Er fehlt mit jetzt schon.

2.3.08 18:04


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